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19.01.2009BI-LOG setzt Zeichen für alternative Energiegewinnung

Scheßlitz, 19. Januar 2009

BI-LOG bringt grünes Licht in die dunkle Jahreszeit: Auf dem Dach des Logistikzentrums der BI-LOG GmbH im oberfränkischen Scheßlitz bei Bamberg steht seit Neuestem eine Photovoltaikanlage mit insgesamt 5550 Solarmodulen und einer Nennleistung von über 700 KWp.

Mit ihrer Hilfe wird das Unternehmen im Jahr rund 650.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Damit könnte man an die 200 Einfamilienhäuser versorgen – und so nahezu alle Mitarbeiterfamilien des Logistikzentrums. Die Photovoltaikanlage, die zu einem Teil aus Monokristallin-, zum anderen aus Dünnschichtmodulen besteht, speist bereits seit Mitte Dezember ins Netz der e.on Bayern ein.

„Wir haben uns zu der Investition von 3,3 Millionen EURO entschieden, weil wir aktiv zum Umweltschutz beitragen möchten. Als Logistikunternehmen sehen wir eine Verantwortung in der Forcierung von sogenannten Green Logistics-Konzepten“, so der geschäftsführende Gesellschafter der BI-LOG Unternehmensgruppe, Heribert Trunk.

Die Schadstoffeinsparung durch die Photovoltaikanlage liegtbei nahezu 465.000 kg CO2 pro Jahr. Bei einem durchschnittlichen Ausstoß von 130 g CO2 pro gefahrenen Kilometer, bedeutet dies, dass bei einer Wegstrecke von über dreieinhalb Millionen Kilometern im Ausgleich immer noch kein zusätzliches CO2 in der Atmosphäre wäre – oder anders gesagt: 1.000 Menschen in ihren Autos pendeln jeden Tag zwischen dem Logistikstandort Scheßlitz und dem Unternehmenshauptsitz Bamberg – die Solaranlage auf dem Dach der BI-LOG in Scheßlitz würde den Schadstoffausstoß ausgleichen.

Bei der enormen Leistungsfähigkeit der Anlage würde die Kommune Scheßlitz im Bundessolarranking von Null auf Platz 73 katapultiert und damit zu einer der umweltfreundlichsten Städte des Landes, was die Solarstromerzeugung im Vergleich zur Einwohnerzahl betrifft. Zum Vergleich: die Stadt Bamberg ist auf Platz 1237.